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„Die Wahrnehmung von Rechtsextremismus und das Zusammenleben von MigrantInnen und Deutschen im Neuköllner Blumenviertel“ |
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Monday, 08. June 2009 |
Kurzauswertung einer Studie Im Zeitraum zwischen Oktober und November des letzen Jahres wurde im Auftrag des Interkulturellen Beratungs-und Begegnungs-Centrums (IBBC) und mit Unterstützung u.a. vom mbr und reachout eine Anwohner_innenbefragung im Rudower Blumenviertel zur Wahrnehmung des Rechtsextremismus durchgeführt. Die Ergebnisse wurden nun kürzlich vorgestellt. Während dieser Befragung, die als Ausgangspunkt die beiden von Neonazis verübten Brandanschläge auf die Häuser von zwei Familien mit Migrationshintergrund im März bzw. April 2008 hatte, wurden insgesamt 90 Interviews mit Anwohner_innen und Expert_innen aus Kirche und Jugendarbeit geführt. Die Studie beleuchtete dabei vier Aspekte: Die Wahrnehmung des Rechtsextremismus im Blumenviertel durch die Anwohner_innen, ihre Reaktion auf die Brandanschläge, ihre Einstellung zum Zusammenleben von Bewohner_innen mit und ohne Migrationshintergrund im Viertel und die Wahrnehmungen und Diskriminierungserfahrungen von Bewohner_innen mit Migrationshintergrund. |
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DVU sagt Kundgebung in Neukölln ab |
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Wednesday, 24. June 2009 |
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In Zusammenarbeit mit dem bundesweit bekannten Hamburger Neonaziaktivisten Christian Worch hatte die DVU für den 27.06.09 anlässlich ihres Brandenburger Landtagswahlkampfes vor der Thomas-Morus-Schule in Neukölln unter dem rassistischen Motto „Minderheitenschutz für deutsche Jugendliche in Neukölln“ zu einer Kundgebung aufgerufen, diese jedoch kurzfristig wieder abgesagt. Es sollte damit offensichtlich an den rassistischen Diskurs um die angebliche „Migrantengewalt“ in Teilen der Bevölkerung angeknüpft und dieser als Aufhänger für einen erfolgreichen Wahlkampf genutzt werden. Dieser Versuch, sich mit dem Thema "Problembezirk Neukölln" zu profilieren und die mit der Kundgebung verknüpfte Hoffnung, aus den organisatorischen Schwierigkeiten der NPD, Vorteil zu schlagen, scheiterte hier schon im Ansatz. Wir werden auch zukünftig jedweder Bestrebung der DVU, in Berlin an Stärke zu gewinnen, mit aller Deutlichkeit entgegen treten.
Ein Indymedia-Bericht zum aktuellen Zustand und den Akteuren der (Berliner) DVU gibt es *HIER*
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28.04.2009: Kundgebung zur Befreiung von Neukölln |
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Sunday, 26. April 2009 |
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Am 28.04.09 trafen sich ca. 60 Antifaschist_innen am Rathaus Neukölln um den 64. Jahrestag der Befreiung von Neukölln durch die Alliierten zu feiern. Das Antifaschistische Bündnis Neukölln (ABN) rief zu dieser Veranstaltung auf und beging den Tag mit zahlreichen Redebeiträgen und stieß mit einigen Bürger_innen mit Sekt auf den Jahrestag an. Die Redebeiträge bezogen sich auf die Befreiung Neuköllns sowie auf postfaschistische Strukturen und kapitalistische Verhältnisse. Es gab mehrere Transpis von ANA, ABN, VVN/BdA und solid; zudem wurden die Fahnen der 4 Alliierten gehalten. Gegen 20.30 Uhr löste sich die Veranstaltung auf. "Unser Dank gilt den alliierten Befreier_innen, unser Widerstand muss heute und in Zukunft den alten und neuen Nazis gelten – in Neukölln und überall! Kein Fußbreit dem Faschismus!!!" Hier der Aufruf des Bündnisses zur Kundgebung Hier der Redebeitrag der ANA zur aktuellen Situation der Neonaziszene in Neukölln |
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Antifa besucht die BVV in Neukölln |
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Tuesday, 07. April 2009 |
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Keine öffentlichen Räume für die NPD - Aufklärungsarbeit in der BVV-Neukölln Am 25.03.2009 besuchten einige Antifaschistinnen und Antifaschisten die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Neukölln. Der Bezirk ist einer der wenigen, der es bisher nicht schafft, alles in seiner Macht stehende zu tun, um der NPD Räume des Bezirksamts zu verweigern. Die NPD ist mit zwei Verordneten in der BVV-Neukölln vertreten. In der Vergangenheit nutzte der NPD-Vorstand die Räume des Bezirks, da diese, im Vergleich zu den Räumlichkeiten in anderen Berliner Bezirken, "billig" für sie zu haben sind. Die Verordneten wurden vor der Sitzung mit untenstehendem Flyer nocheinmal über die Sonderstellung des Bezirks informiert und waren erstaunlich aufgeschlossen. Ein mitgebrachtes Transparent wurde allerdings während der Sitzung nicht akzeptiert. Ziel der Aktion war es auch nicht, den Ablauf des Bezirksparlaments zu stören, sondern Aufmerksamkeit für das Problem (NPD in öffentlichen Räumen) zu schaffen und den antifaschistisch gesinnten Verordneten den Rücken zu stärken. Wir müssen davon ausgehen, dass die NPD im Vorfeld der Europawahl und der Bundestagswahl wieder Veranstaltungen in Neuikölln durchführen will. Darauf muss auch die BVVen vorbereitet sein. Dass wir deshalb wiederkommen werden, wenn sich nichts bewegt, dürfte klar sein. Der Flyer als PDF zum runterladen Einen weiteren Bericht findet ihr bei Nip-Berlin Der Bericht wurde dankend übernommen von der Kampagne "Zusammen! Gegen die NPD" |
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